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Strayhorn – Monk Projekt

 
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4 Musiker in der Besetzung: 2 Altsaxophone, Bass und Schlagzeug


„Gegensätze“? – Nur vermeintlich

denn die Band um die beiden Alt-Saxophonisten Nathanael Su und Gabriel Dalvit hat sich vorgenommen, das Spannungsfeld zwischen diesen „Gegensätzen“ kreativ zu nutzen und die Musik der zwei grossen Komponisten und Musiker Strayhorn und Monk mit einer ungewöhnlichen Besetzung vorzustellen. Billy Strayhorn, der engste Freund und Mitarbeiter Duke Ellingtons, starb 1967 mit einundfünfzig Jahren. Sein Einfluss auf Ellington und die Kunst des Arrangierens insgesamt ist kaum zu überschätzen. Der umfassend ausgebildete Strayhorn war einer der wesentlichen Komponisten des Jazz. Mit „Chelsea Bridge“, „Lush Life“ oder „Take the A-Train“ schrieb er Jazzgeschichte. Thelonius Monk, geb. 1917, war ein Jahr jünger als Strayhorn. Seine Musik wirkte am Anfang im Gegensatz zu den damals „angesagten Cat’s“ wie Gillespie, Charlie Parker oder Bud Powell, antivirtuos, quer, schlicht unverständlich. Seine Platten blieben wie Blei in den Regalen liegen. Erst Jahre später drehte sich der Wind zu seinen Gunsten. Als der Bebop in der bodenständigeren Form des Hardbop zum zweiten Mal in Mode kam, fiel Monks Musik nicht länger auf taube Ohren. Sein skurriler Humor wurde plötzlich geschätzt, einige seiner Kompositionen entwickelten sich zu Standards, vor allem in Interpretationen von Miles Davis „Round Midnight“, „Well, you needn’t“ oder „Straight, no Chaser“

 

 

 

Nathanael (Nat) Su, alt-sax

Ist in der internationalen Jazz-Szene längst kein Unbekannter mehr. Studierte an der Hochschule für Musik u. darstellende Kunst in Graz und am am Berklee College of Music, Boston/USA. Aktiv in der Schweizer Szene seit 1987 u.a. mit Urs Blöchlinger, Franco Ambrosetti, Herbie Kopf, Lindsay Cooper. Verschiedene Festivalauftritte in ganz Europa. Nat Su arbeitet zur Zeit als Dozent an der Musikhochschule Luzern.

Gabriel Dalvit, alt-sax

Ehemaliger Schüler von Nat Su an der Musikhochschule Luzern, spielt seit 2000 als Bandleader und Sideman im In- und Ausland. Während seines mehrmonatigen Aufenthaltes 2004 in New York bot sich ihm die Gelegenheit zu Auftritten mit bekannten amerikanischen Musikern. Im selben Jahr absolvierte er auch eine Konzerttournée in Japan.

Die beiden verbindet die gemeinsame Leidenschaft zum vollen, warmen Altosound und eine ähnliche Vorstellung des musikalischen Vokabulars. Mit Nat und Gabriel treffen aber auch zwei unterschiedliche Generationen aufeinander, das in dieser Hinsicht einiges erwarten lässt. Ergänzt werden die zwei Musiker von einer bestens eingespielten Rhythmusgruppe:

Andreas Zitz, bass

Studium an der Swiss Jazz School Bern sowie Masterclasses bei Ray Brown, Rufus Reid u.a. Er ist seit einiger Zeit in der Schweizer Jazz-Szene tätig und spielte auch an verschiedenen Konzerten und Festivals im Ausland

Claudio Strüby, drums

Studium an der Musikhochschule Luzern sowie verschiedene Masterclasses. Ist seit 4 Jahren mit diversen Bands und Musikern im In- und Ausland unterwegs

 
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