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KonzertberichtJazz in der Waag
vom Freitag, 25. Mai 2007
Dass sich die Musik, die Jazz genannt wird, allen, auch relativ verständigen Definitionsbemühungen entzieht, liegt in ihrer Natur. „Jazz ist die Person, die ihn spielt.“ (Zitat eines bekannten Musikers). Dies trifft auf das Konzert vom letzten Freitag perfekt zu. Die teils bekannten Melodien wie auch die Eigenkompositionen, die Jens Bunge, chromatische Mundharmonika, und Uli Wagner, Gitarre, im historischen Hof des Gasthauses zur Waag darboten, glichen einem bunten Blumenstrauß mit Blüten in zarten bis kräftigen Farben. Die beiden Musiker verstanden es vorzüglich, mit ihren stimmungsvollen Balladen eine Ambiance zu schaffen, welche die Zuhörer vollständig in ihren Bann zog und die sich am Ende des Konzertes auch durch kaum endenden Applaus bei den Musikern bedankten. Die beiden Künstler bewiesen in ihrer eher ungewöhnlichen Besetzung, dass die Mundharmonika mehr ist als ein Anfängerinstrument für Kinder und keinen Vergleich mit andern Instrumenten zu scheuen braucht.
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